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Erhöhte Brand­gefahr durch Fassaden­dämmung?

Sind Wärmedämm-Verbundsysteme mit Polystyrol-Dämmplatten wirklich brandgefährlich?

Aus aktuellem Anlass:

Der verheerende Brand des Hochhauses „Grenfell Tower“ in London gibt Anstoß zu einer differenzierten Betrachtung des Themas Fassaden­dämmung.

Aus der Fülle von Expertenmeinungen stellen wir eine aktuelle Stellungnahme von Dipl-Ing. Werner Eicke-Hennigs vor. Der Ingenieur diskutierte bereits vor einigen Jahren in dem Artikel "Es brennt, es brennt" das Brandverhalten von schwerentflammbaren Dämmstoffen im Wohnungsbau.

Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) sollen in erster Linie die Fassade dämmen. Sie sind eine wirtschaftliche Methode der energetischen Gebäudesanierung und werden durch öffentliche Fördermittel bezuschusst. Zwar können auch nichtbrennbare Dämmmaterialien wie Steinwolle verwendet werden, jedoch kommen Dämmplatten aus Polystyrol wegen Ihres günstigeren Preises erheblich häufiger zum Einsatz.

In den letzten Jahren sind aber gerade diese Wärmedämm-Verbundsysteme mit Polystyrol-Dämmplatten in den Ruf geraten, sie stellten wegen der Brennbarkeit der Polystyrol-Platten ein erhöhtes Brandrisiko dar.

Dazu äußerte sich Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig, damaliger Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion, in dem folgenden Artikel aus dem Jahr 2012:

"Es brennt, es brennt!"

In einer ersten Stellungnahme zum Hochhausbrand in London positioniert sich der Ingenieur zur Brandursache:

"Erste Einschätzung zur Brandursache in London"

brandgefahr fassadendämmung

WDVS-Fassade eines Mehrfamilienhauses

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