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Solares Wohnungslüftungssystem SunAir

Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade

Stuckateur-Fachbetrieb Bäuerle zertifiziert

Der Stuckateurbetrieb Bäuerle wurde heute am 07.05.2013 vom Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade als Fachbetrieb für Solare Lüftungssysteme zertifiziert. Große Freude herrschte bei Jürgen Bäuerle vom gleichnamigen Stuckateurbetrieb mit Sitz in Mundeisheim über die vom Leiter des Kompetenzzentrums Dr. Roland Falk überreichte Zertifizierungsurkunde.

Die Wirksamkeit einer Wärmedämmung hängt im Wesentlichen davon ab, dass die Anschlüsse unterschiedlicher Bauteile - beispielsweise zwischen Fenster und Mauerwerk - absolut luftdicht ausgeführt sind. Um trotzdem einen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten, ist regelmäßiges Lüften erforderlich. Doch beim Lüften werden oft Fehler gemacht; Schimmel und Bauschäden können die Folge sein. Bei vermieteten Immobilien führt dies immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern.

Um dies alles zu vermeiden, setzen immer mehr Hausbesitzer auf Nutzer unabhängige, automatische Wohnungslüftungssysteme. "Diese sorgen für einen kontinuierlichen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch in der Wohnung. Das beugt nicht nur Schimmel vor, sondern ist auch energiesparend. Besonders dann, wenn die Frischluft solar vorgewärmt wird" erläuterte Roland Falk, der sich für die Einführung neuer Technologien im Stuckateur-Handwerk einsetzt.

ln seiner Ansprache anlässlich der Zertifikatsübergabe an Jürgen Bäuerle betonte Falk "Nur zertifizierte Fachbetriebe bieten dem Bauherren die Sicherheit, dass die Wirkungsweise von solaren Wohnungslüftungssystemen auch langfristig gesichert ist" und "Sie können stolz darauf sein, einer von bisher rund 100 Fachbetrieben zu sein" die diese Neuheit einbauen dürfen."

Das solare Wohnungslüftungssystem SunAir enthält ein Fassadenmodul, welches die nutzerunabhängige Lüftung eines Gebäudes ermöglicht. Damit beugt das System der Schimmelbildung vor. Die Besonderheit des Systems liegt in der solaren Erwärmung der frischen Luft vor der Einleitung ins Gebäude. Das spart Heizkosten.

Ein solarer Luftkollektor, eine Lüftung und eine Dämmung sind in einem an der Wand angebrachten Fassadensystem integriert. Wenn die Sonne scheint, erwärmt diese die Luft in den Luftkollektoren um die dahinterliegende Wand als Wärmespeicher zu nutzen. Damit kann sensorgesteuert und somit nutzerunabhängig immer die notwendige Lüftung zum Schutz vor zu hoher Feuchtigkeit in der Wohnung gewährleistet werden, selbst wenn die Sonne nicht scheint.

Ein kleiner Ventilator, der im Kollektor integriert ist, führt sensorgesteuert bedarfsabhängig die warme Luft durch einen Luftkanal, der im WDVS integriert ist, in das Gebäude. Auf der Abluftseite wird die Luft über einen Kreuzstromwärmetauscher geleitet, der die Energie direkt auf Zuluft überträgt und so auch vorgewärmt ist.

Stuckateurmeister Jürgen Bäuerle (m) und Carsten Koffler (r) erhalten von Dr. Roland Falk (l) vom SAF (Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade) die Zertifizierung über solare Lüftungssysteme
Foto: Martin Kalb, Bietigheimer Zeitung

Im Sommer wechselt das System selbständig von der Minimallüftung während des Tages zum Schutz vor einem Aufheizen des Gebäudes zum Lüftungsmodus zur Kühlung in der Nacht. Somit wird mit kalter Luft das Gebäude in der Nacht im Sommer abgekühlt.

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